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Anwaltskosten

Oftmals kann für die Lösung rechtlicher Probleme eine einzige Beratung beim Anwalt genügen. Die fachkundige juristische Beratung kann vorbeugen, dass Sie unnötig Zeit, Kosten und Energie verschwenden.

Aber genau dieser erste Schritt fällt vielen Mandanten schwer. Ein Grund hierfür ist unter anderem die Unklarheit über die Kosten der anwaltlichen Beratung.

Die Anwalts- sowie Gerichtskosten hängen vor allem vom Umfang der Sache und vom sog. Streitwert ab. Je höher der Wert der umstrittenen Forderung, und je mehr Zeit der Anwalt für die
Bearbeitung der Angelegenheit benötigt, desto höher sind die Anwaltskosten.

In Deutschland werden die Anwaltsgebühren auf zwei Weisen berechnet: nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) oder nach einer vertraglichen Vereinbarung. Zu beachten ist, dass auch vertragliche Gebührenvereinbarungen dem Gesetz entsprechen müssen.

Wichtig: über alle auf Sie zukommenden Kosten informieren wir Sie immer im Voraus. Die Transparenz der Kostenfrage ist für uns sehr wichtig.

Die Anwaltskosten teilen sich auf in:

- Erstberatung. Die Kosten für eine erste Beratung dürfen bei Verbrauchern 190,00 € zzgl. 19 % MwSt nicht überschreiten. Zudem wird ein erstes unverbindliches Gespräch oft kostenlos angeboten. Bei dieser ersten Beratung analysiert der Anwalt den Schwierigkeitsgrad der Sache und die Chancen des Mandanten, um so die weitere Vorgehensweise sowie die Kosten einzuschätzen. Es ist zu beachten, dass eine verbindliche Beratung auch per Telefon oder online z. B. per E-Mail erfolgen kann.

- Außergerichtliche Vertretung. Führt der Anwalt Verhandlungen mit dem Gegner seines Mandanten oder vertritt seine Interessen auf andere Weise, ist er berechtigt für seine Tätigkeit eine Geschäftsgebühr erheben. Ihre Höhe hängt ebenfalls vom Streitwert und vom Schwierigkeitsgrad des Falles ab. Bei außergerichtlicher Vertretung können ebenfalls Vereinbarungen über ein Stundenhonorar oder eine Pauschale getroffen werden.

- Vertretung vor Gericht. Die sogenannten "Prozesskosten" bestehen aus den Gerichtskosten, den Anwaltskosten des Klägers und den Anwaltskosten des Beklagten. Am Anfang eines Rechtsstreits muss der Kläger einen sogenannten "Gerichtskostenvorschuss" bezahlen. Dieser richtet sich nach dem Streitwert der Sache. Die im Prozess unterliegende Partei muss alle Prozesskosten tragen, inklusive der gegnerischen Anwaltskosten.

- Sonstige Kosten. Darunter fallen alle sonstigen Kosten, die dem Rechtsanwalt im Zusammenhang mit der Sache entstehen. Diese sind z. B. die Fahrtkosten, Aufwendungen für Post- und Telekommunikationsdienstleistungen, etc.

In manchen Fällen können die Anwalts- sowie Gerichtskosten von der Rechtsschutzversicherung übernommen werden, falls eine solche vorhanden ist.

Einkommensschwache Personen, Studenten und Schüler können eine staatliche finanzielle Unterstützung zur Einholung von Rechtsrat oder zur Durchführung von Gerichtsverfahren, die sog. Beratungs- oder Prozesskostenhilfe beantragen. Hierfür müssen sich die Mandanten noch vor dem ersten Beratungsgespräch an das örtlich zuständige Amtsgericht wenden, ihre finanzielle Bedürftigkeit nachweisen und einen Beratungshilfeschein beantragen.

Es ist häufig die Vorstellung anzutreffen, dass die Anwälte das anwaltliche Honorar „in die eigene Tasche“ legen. In der Realität benötigen die Rechtsanwälte den Großteil ihrer Einnahmen, um die Kanzlei unterhalten zu können. Aus dem Einkommen der Kanzlei müssen z. B. die Löhne für die Angestellten, die Miete für die Kanzleiräume, die gesetzlich vorgeschriebene anwaltliche Haftpflichtversicherung, die fachspezifische Literatur sowie weitere laufende Kosten gedeckt werden.

Um Missverständnisse hinsichtlich der Kosten für unsere Tätigkeit zu vermeiden, informieren wir Sie rechtzeitig und ausführlich über unsere Honorare und weitere erforderliche Aufwendungen.


Wir sind für Sie da.